Die Dozenten

Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst und Medien, Venedig wurde von verschiedenen Hochschulprofessoren und Dozenten gegründet, die an europäischen und amerikanischen Hochschulen unterrichten. Sie bringen das didaktische Fachwissen des Universitätsstudiums in eine frei zugängliche und offene Atmosphäre einer Sommerakademie ein. Jährlich verändert sich die Zusammensetzung der Lehrenden und dennoch bleibt eine Kontinuität aufgrund des Unterrichtskonzeptes.


 

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Michael Schultz

* 4. November 1951 in Freudenstadt/Schwarzwald

Michael Schultz studierte von 1974 bis 1978 Musik- und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Er war Chefredakteur des Berliner KUNST Magazins und anschließend Geschäftsführer der Galerie Michael Wewerka in Berlin. 1986 gründete er die Galerie Michael Schultz in Berlin-Charlottenburg in der Mommsenstraße unweit des Kudamms, die er bis heute führt und zu einer künstlerischen Institution auf nationaler und internationale Ebene als wichtige Adresse für zeitgenössische Kunst etablierte.

Mit der 2005 eröffneten Galerie schultz contemporary legte er seinen Schwerpunkt auf junge zeitgenössische Kunst aus Europa, Amerika und Asien. Seit den Anfangsjahren gehörten Georg Baselitz, Markus Lüpertz und A.R. Penck fest zum Programm. Hinzu kamen Anselm Kiefer, Gerhard Richter und Sigmar Polke sowie amerikanische Positionen wie etwa Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, James Rosenquist, Robert Rauschenberg, und Andy Warhol.

Ein wichtiger Akzent der Galeriearbeit ist die Entdeckung und Förderung jüngerer Künstler. Dies waren beispielsweise Cornelia Schleime, Helge Leiberg, Norbert Bisky und SEO. Aktuell sind dies Maik Wolf, Bernd Kirschner, Feng Lu, Sonja Alhäuser, Andy Denzler und Sabina Sakoh. Als Ort für diesen Zweck wurde im Jahr 2005 schultz contemporary eröffnet; ausschließlich gewidmet der Präsentation frischer und junger Positionen.
2006 eröffnete Michael Schultz seine Dependance in Seoul und im Jahr 2007 kam Beijing als weiterer Standort hinzu, was in der Folge zu einer Erweiterung des Galerieprogramms führte. So werden gegenwärtig die koreanischen Künstler Kim Yusob, Bong-Chae Son und Lee Leenam sowie die chinesischen Künstler Huang He, Ma Jun, Huang Min und Zou Cao vertreten.

Mit der Erfahrung von über 30 Jahren Kunstvermittlung stellt sich die Galerie Michael Schultz noch heute gespannt der Zukunft.

Klasse: Karriere des Künstlers
Website: www.schultzberlin.com

 


 

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Andrzej Wełminski

Andrzej Welminski wurde 1952 in Krakau geboren und graduierte 1977 an der Graphics Faculty of the Krakow Academy of Fine Arts.

Er arbeitet als Maler und Installationskünstler, Regisseur, Scenographer, und Schauspieler.

Die Arbeiten von Andrzej Welminski sind eine intime Reflektion des Künstlers an die Geschichte, Philosophie und Kreativität. Seit 1973 lebt und arbeitet Andrezej Welminski in Polen. Als Mitglied der Cricot von Tadeusz Kantor 2 Theater-Gesellschaft, welche in einer nahen Beziehung mit der Foksal Galerie steht, setzt Welminski fort, Bilder zu machen und unterrichtet die Studenten nach den Methoden von Cricot 2.

Seine Arbeit richtet sich auf die Geschichte seines Vaterlandes, besonders in Bezug auf die Zensur und Verwüstung, die den Menschen und der Kultur durch die Nazi- und Sowjet-Besetzung zugefügt wurde. Hierdurch ruft die Kunst von Welminski universale Themen über Leben und Tod, Gefangenheit und Flucht, und unsere Beziehung zur individuellen und kollektiven Geschichte hervor.

Seine Arbeiten wurden in großen Institutionen sowohl in Europa, wie in Übersee von Sao Paolo bis Teheran ausgestellt.

Klasse: Skulptur
Website: www.welminski.pl

 


 

Ganglbauer Petra Portrait Sommerakademie Venedig 88(1)

Petra Ganglbauer

Geboren 1958 in Graz, lebt in Wien und im Burgenland.

Autorin, Radiokünstlerin, Schreibpädagogin.

1982 bis 1987 frei journalistisch und als Lektorin tätig.
Seit 1987 freiberufliche Schriftstellerin. Präsidentin der Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Vizepräsidentin des Instituts für Interaktive Raumprojekte.
Von 2012 bis 2016 Leitung des Lehrgangs Wiener Schreibpädagogik.

Schreib-Aufenthalte u.a. in Irland, der Mongolei, Bulgarien, Vietnam, Italien, Südamerika. Zahlreiche Preise und Stipendien.

Lyrik-, Prosa-, Essay-Veröffentlichungen. Wiener Vorlesungen zur Literatur. Hörstücke, Hörspiel für den ORF. Intermediale Projektkonzeptionen. Hommagen an Else Lasker Schüler, Veza Canetti oder Jeannie Ebner.

Jüngste Werke:
Wasser im Gespräch, Keiper, 2015.
So sein selbst so. Hörstück für Kunstradio, gem. mit Sophie Reyer, 2016.
Wie eine Landschaft aus dem Jahre Schnee, 2017.
Zukunftsangst. In: Österreich Glossar. Hrsg. Monika Sommer, Heidemarie Uhl, Klaus Zeyringer. ÖNB/HGÖ, 2018.
Zur Lage, Edition Art Science, 2018.
Mit allen Sinnen, ein Graz Buch, Keiper 2018.

Klasse: Creative Writing
Website: www.ganglbauer.mur.at

 


 

Jay Pather - Master Class Performance and Art

Jay Pather

Jay Pather ist Choreograf und Direktor in Südafrika. Er hat 1984 mit einem MA an der New Yorker Universität als ein Fulbright Scholar graduiert und hat seitdem mit Künstlern, Architekten und Stadtplanern zusammengearbeitet. Er zeigte seine interkulturellen Arbeiten im öffentlichen Raum und arbeitete mit der Architektur Johannesburgs, Durban, London, Sansibars, Amsterdams, New Yorks, Barcelonas, Mumbai, Muskatellerweins, Neu-Delhis, Kopenhagens, Köln und Kapstadts.

Zurzeit ist Jay Pather Außerordentlicher Professor an der UCT, Direktor des Gordon Institute for Performing and Creative Arts (GIPCA) und künstlerischer Leiter des Siwela Sonke Dance Theatre. Pather war ein Co-Kurator für Spier Zeitgenössischen 2007/8, einen Teil der amtlichen Mannschaft für Spier Contemporary 2010, konzipierte und leitete das erste Infecting the City Festival mit Brett Bailey. Zudem ist er Vorsitzender des National Arts Festival Artistic Committee.

Klasse: Kunst und Performace

 


 

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New Media Art

Klasse: New Media Art
Website: www.JensBarth.com

 


 

sommer akademie venedig 1 2007

Fotografie I

* 4. November 1951 in Freudenstadt/Schwarzwald

Klasse: Fotografie I
Website:

 

 

 


 

 

Atul dodiya teacher at the Summeracademy Venice 2018

Atul Dodiya

Geboren 1959, Mumbai, Indien.
 
Weithin als einer der bedeutendsten Künstler Indiens angesehen.
 
Atul Dodiya, der sowohl in Mumbai als auch in Paris ausgebildet wurde, wurde in den Neunzigern für hyperrealistische Gemälde bekannt, die das indische Leben der Mittelklasse darstellen und seine Aquarell-Serie über Mahatma Gandhi. Die Gemälde von Atul Dodiya sind von verschiedenen Malereitraditionen, geschriebenen Worten, Bildern aus den Medien und von Heiligen, Legenden, Nationalgeschichte, politischen Ereignissen, Traumata und autobiographischen Erzählungen beeinflusst. Seine allegorischen Gemälde auf Leinwand oder Metallrollläden und Aquarelle können aggressiv oder poetisch sein.
 
Atul Dodiya zählt mehr als 30 Einzelausstellungen in Indien und im Ausland, darunter eine Retrospektive für die mittlere Karriere im Japan Foundation Asia Center in Tokio im Jahr 2001, eine Einzelausstellung im Reina Sofia Museum, Madrid 2002, im Contemporary Arts Center in Cincinnati, USA. 2013, eine große Umfrage zeigt seine Arbeit in der National Gallery of Modern Art, Neu-Delhi, 2013, Bhau Daji Lad Museum, Mumbai, 2014-15.
 
Teilnahme an 1. Yokohoma Triennale, 2001, 51. Biennale Venedig, 2005, Documenta12, 2007, 7. Gwangju Biennale, 2008, 3. Moskauer Biennale, 2009, Biennale Jogja XI, 2011, 7. Asien Pazifik Triennale, Brisbane, 2012 und 1. Kochi Muziris Biennale, Kochi, Indien, 2012.
 
Atul Dodiya lebt und arbeitet in Mumbai, Indien. 
Klasse: Fotografie II
Webseite: wikipedia.org/wiki/Atul_Dodiya
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 


 

Fiorenzo Bertan Summeracademy Venice

Fiorenzo Bertan

Professor an der Universität für Architektur-IUAV in Venedig (Italien), Department of Architectural Design.

Zurzeit ist er Lehrer im Design-Workshop für den Master-Abschluss in Architektur der IUAV.

Er war Direktor (1998-2008) des Masters für " Teacher in Art and Drawing " der SSIS-Veneto – School of Specialization for High School Teachers – an der Universität Cà Foscari in Venedig.

Seit 2010 ist er Mitglied des Lehrer-Board of Ph.d. in "Educational and Cognitive Sciences" an der Universität von Cà Foscari. Er hielt Konferenzen und Unterricht in verschiedenen Universitäten und öffentlichen Institutionen Italiens.

Klasse: Experimentelle Architektur
Website: www.iuav.it

 


 

sergio los sommerakademievendig

Sergio Los

Sergio Los, forerunner of bioclimatic architecture, studied architecture at the IUAV in Venice, where he graduated in 1963. Working with Carlo Scarpa in his office and the University, in 1967 he published his first book on his work, Carlo Scarpa Architect Poet, followed by other books and articles on the thinking through figures that have appeared in Italy and abroad.

Since 1964, Sergio Los carries out teaching and research activities at the IUAV, where he will be Professor of Interior Architecture (1967-1971), Urban Design (1972-1978) and Architectural Composition (1979-2000). In parallel, the early sixties leads his professional career in Venice and Padua. In 1982 he founded, along with Natasha F. Pulitzer, "Synergia", a design activity committed in multi-scale architecture, construction and urban planning, research, training, event organization, with offices in Venice, Padua, Milan, Vicenza and Bassano del Grappa.

In 1969 he received in Brussels on PLEA XIII International Award for having "pursued the integration between the art and science of architecture in the planning, teaching and research." In 1998 in Florence gets the "Pioneer Award" from the WREN for contributions in the field of renewable energy. In 2000, the SAIE devotes a section of the exhibition "Sustainable Building". In 2003 he received the European Award in Berlin Eurosolar his career. His publications include: Mandala (1969) The organization of complexity (1976), The architecture of evolution (with Natasha Pulitzer 1977), Habitat & energy (with Adriano Cornoldi 1979), The Architecture of Regionalism (with Natasha Pulitzer, 1985), Regionalism Architecture (1990) Carlo Scarpa (1993), Carlo Scarpa. Architecture Guide (1995); Characters environmental architecture (1999), Geography of Architecture (2012).

Klasse: Experimentelle Architektur
Website: www.iuav.it

 

 

 
 

 



 

Wallace Whitney

Justine Rapaccioli

In Großbritannien geboren und aufgewachsen, studierte Justine am Royal Holloway (Universität London), der Universität Pisa, dem Konservatorium von Venedig, der Accademia Musicale Pescarese und der Accademia Europea (Vicenza). Sie absolvierte mit Diplomen in Musik, Violine, Klavier, Chorleitung und Orchesterleitung.
 
Als Dirigentin trat sie mit verschiedenen Chor- und Orchesterensembles auf, darunter das Orchester Accademia Vivaldiana, die Streicher der Berliner Symphoniker, das Orchester Regionale dei Conservatori del Veneto, das Orchester Regionale Filarmonia Veneta, das Ensemble Musica Venezia, das Coro Polifonico Sant'Ignazio di Loyola (Lido di Venezia), Coro Humilitas di Voci Bianche (Venedig), der Stifts-Chor St. Leodegar (Luzern).
 
Justine ist Dirigentin der Cappella Marciana, dem Chor der Markuskirche in Venedig, und ist die erste Frau, die das Amt in der 700-jährigen Geschichte des Chores innehat.
 
Sie ist Gründerin und Dirigentin des Gaspard Edesse Vocal Ensembles, einer vielseitigen Gruppe von acht Sängern, die besonders für ihre Bühnenauftritte in Poesie und Musik geschätzt werden. Darunter Mia Nayiri Luminosa, für die der armenische Minister der Diaspora die Komitas-Medaille für Verdienste um die armenische Kultur und Nelle plaghe d'Oriente sia tempo sulla terra (2015) mit der gefeierten italienischen Schauspielerin Ottavia Piccolo verlieh.
 
Auch auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik aktiv, hat Justine Auftritte sowohl für die Biennale Musica Venedig als auch für die Biennale Arte durchgeführt.

Klasse: Chorgesang
Website: www.cappellamarciana.it
Facebook: www.facebook.com/Ensemble-Vocale-Gaspard-Edesse

 


 

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Malerei II

Klasse: Malerei II
Website: elenacantori.com/2015/02/


 


 

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Virginie Bailly

1976 geboren in Brüssel, Belgien
lebt und arbeitet in Brüssel

Ausbildung
1993–1997 Studium der Malerei an der Ecole des arts d’Anderlecht
1998 Studium an der Ecole Supérieure des Beaux-Arts Montpellier (FR)
1995-1999 Studium der Malerei an der Hogeschool Sint-Lukas Brussels
2000–03 Postgraduales Studium am Hoger Instituut voor Schone Kunsten, Antwerpen 

Einzelausstellungen (Auszug)
2015 Summit Fever, STRABAG Kunstforum, Vienna (AUS)
  Le Mont Analogue, De Garage, Mechelen (B)
2014 Tablatuur, Transit galerie, Mechelen (B)
2013 Impromptu, Phoebus galerie, Rotterdam (NL)
  YIA Art Fair 2013, Transit galerie, Paris (FR)
2011 De logica van de Mierenhoop, Transit Galerie
2009 Vide et plein, solo presentation at Dock Art Fair, Lyon (FR)
  Landscape on Table, Transit alerie , Mechelen (B)
2008 Ben jij dat op die berg van rijst? De Bond, Brugge (B)
  Behind the wall there’s a mop for every day II, KULAK, Kortrijk (B)

 

Gruppenausstellungen (Auszug)
2015 Daniel Karrer – Virginie Bailly, CCHA, Hasselt (B)
  Looking Back/Going Forward, Galerie Straihammer und Seidenschwann (AT)
  A Belgian Politician, Galerie Marion De Cannierre, Antwerp (B)
  A fraction too much frictioncentre d’échographie, Ermias Kifleyesus, Sofie Haesaerts,
Virginie Bailly, galerie D’Apostrof, Meigem (B)
2014 Another Dream, Another Sense, Another Mind, KUL, Leuven. Curated by Filip Luyckx.(B)
  De Toets en de materialiteit van het schilderij, Museum van Deinze en de Leiestreek (B)
2013 Constructions, Emergent Galerie en Vereniging, Veurne. Curated by Frank Maes (B)

Klasse: Malerei III 
Website: www.virginiebailly.com


 

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Wolf Werdigier

Studium der Architektur in Wien und London. Studium der Malerei und Design bei Jaap Bakema, Xenia Hausner, Jakobo Borges, Herman Nietsch, Markus Lüpertz. Arbeiten auf dem Gebiet der Stadtgestaltung (Urban Design), Installationen und Stadtinterventionen.

Gast-Professur am Pratt-Institute / New York. Arbeiten auf dem Gebiet der Interaktiven Kunst und Malerei mit Ausstellungen in Wien, New York, Washington, Venedig, Tel Aviv und Ramallah. Vorträge an der Columbia University New York, Seminare an der Universität Stuttgart.

Seit 2003 Gründer und Direktor der Internationalen Sommerakademie für Bildende Künste & Medien Venedig.

Seit 2015 Mitbegründer und Künstler der Produzentengalerie Wien.

Ausstellungen

2017 Parallel Vienna
Tagebuch 15. März - 31. Mai
2016 Love Sick
15 Tage Diolog durch 2
10 SQM Vienna
Die Geburt der Bilder
Zufall
2015 My work with Willie Bester
2014 Truth and Reconciliation
Urbo Kune
The South African - European Studio
2013 The Point of No Return
Der Augeblick
2012 13 Ways To Look on a Love Story
2011 Kicken, Kunst und Kebab
Fathomizing Memory
Der Weibliche Blick auf den Körper des Mannes
2010 Werdigier – Abstraktionen
Das Phantasma der Ausländer
2009 Websearch Your Life
Die Spittelberg-Bilder, Bilder einer Musik
2008 Afrika
Afrika II
2007 Goethe's italienische Reise
Der Wunderblock
Du sollst dir (k)ein Bild machen
Die Gefahr des Schosses heisst Stille
Berlin 1933 - Wien 1938
Colour and Identity
Das Leben: Zufall oder Wiederholung?
2006 Hidden Images
2003 Eurydice Project
Eurydice II
2002      Mix-Tape
2000 Denk-Mal
1991 City Scenarios
1989 Sfarad
1985 Les Fleurs Du Mal

 

Klasse: Malerei I
Website: www.WolfWerdigier.com
                 Produzentengalerie.wien
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
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